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Pressemitteilung:

18. Juli 2017

Dr. Daniela Sommer: Versorgungsämter in Hessen stärken – Beratung für Bürgerinnen und Bürger vor Ort erhalten

Versorgungsämter
Die stellvertretende Vorsitzende und pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Daniela Sommer, hat eine Stärkung der Pflegeberatung in Hessen gefordert. Sommer sagte dazu am Dienstag in Wiesbaden: „In den letzten Monaten haben immer mehr Versorgungsämter ihre Außensprechstunden zeitlich verkürzt oder komplett eingestellt. Im Interesse einer ortsnahen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, dass das Land Hessen die den Regierungspräsidien übertragenen Aufgaben langfristig und dezentral aufrechthält. Wir fordern den Erhalt der Außensprechstunden in allen Landkreisen, damit auch weiterhin den Bedürfnissen der Hilfesuchenden Rechnung getragen werden kann.“

Die Außensprechstunden sollten, wenn möglich mit einer Besucherzahl von vier Besuchern pro Stunde, bedarfs- und bürgergerecht durchgeführt werden. Die derzeitige Vorgabe des Landes, mindestens fünf Vorsprechende pro Stunde zu betreuen, solle entsprechend angepasst werden.

Viele Beratungen können mittlerweile per Telefon oder per E-Mail getätigt werden, sagte Sommer. „Die Bürgerinnen und Bürger brauchen jedoch die Chance zum persönlichen Gespräch, das Internet kann nicht alles ersetzen. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft ist für viele Betroffene der Weg in die Regierungspräsidien beziehungsweise zum Amt für Versorgung sehr weit und mühsam. Sie brauchen die bürgernahe und bedarfsgerechte, in der Fläche vorhandene Beratung, die die Versorgungsämter mit den Außensprechstunden vorweisen“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

„Wir wollen, dass die schwarz-grüne Landesregierung Sprechstunden da, wo sie ihre Berechtigung haben, aufrecht hält. Den Menschen muss vor Ort mit Rat und Tat zur Seite gestanden werden“, sagte Sommer.




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