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Pressemitteilung:

18. Juli 2017

Gernot Grumbach: Äußerungen des Kasseler Professors Kutschera erfordern Klarstellung des Ministers

Hochschulen
Der an der Universität Kassel lehrende Biologe Ulrich Kutschera hat sich gegenüber der konservativ-katholischen Webseite kath.net zur Ehe für alle und zu den angeblichen Gefahren geäußert, denen Kinder ausgesetzt seien, die in gleichgeschlechtlichen Ehen aufwachsen. Unter anderem sagte Kutschera: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“

Mit Blick auf dieses Interview des Kasseler Biologieprofessors, der früher bereits mit polemischer Kritik an den Gender-Wissenschaften aufgefallen ist, hat der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gernot Grumbach, den hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein aufgefordert, sich zu den Äußerungen Kutscheras zur Ehe für alle klar zu positionieren.

„Die SPD-Fraktion weist die diffamierenden Behauptungen des Professors in der katholischen Internet-Plattform zurück, die eine Provokation darstellen und nicht unkommentiert bleiben können. Es ist leider nicht das erste Mal, dass der Professor mit herabwürdigenden und polemischen Positionen auf sich aufmerksam macht“, sagte Grumbach. Deshalb müsse Wissenschaftsminister Rhein klarstellen, ob er dem Professor nach diesem Interview einen respektvollen Umgang mit Studierenden zutraue. „Zu prüfen wäre ein Symposium, um anderen Wissenschaftlern die Gelegenheit zu geben, die abseitigen Ideen von Professor Kutschera zurechtzurücken“, so Grumbach.





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