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Pressemitteilung:

26. September 2017

Martin Rabanus und Gernot Grumbach: Knapp 40 zusätzliche neue Stellen für Nachwuchswissenschaftler auch in Hessen!

Mit dem Tenure-Track-Programm ist Bund und Ländern in noch dieser Wahlperiode ein Durchbruch zugunsten des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland gelungen: Erstmals wird die „Tenure-Track-Professur“ flächendeckend an unseren Universitäten eingeführt. Für viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird dadurch der Weg zur Professur erheblich transparenter und planbarer. Das Programm bewirkt so nicht nur einen strukturellen Kulturwandel, sondern stellt auch die nötigen Mittel bereit, um diesen Reformprozess angemessen zu gestalten.

„Wir freuen uns, dass wir für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs auf Initiative der SPD hin endlich bessere Perspektiven erreichen konnten. Das Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs war eine der Herzensangelegenheiten der SPD in dieser Wahlperiode und trägt nun die wohlverdienten Früchte“, so der Bundestagsabgeordnete Martin Rabanus und Gernot Grumbach, hochschulpolitischer Sprecher der hessischen SPD-Landtagsfraktion.

Das Ergebnis kann sich insgesamt sehen lassen: Deutschlandweit werden an 34 Universitäten 468 zusätzliche Tenure-Track-Professuren gefördert. Auch Hessen profitiert stark von den neu geschaffenen Stellen: Hier werden immerhin fast 40 neue Professorenstellen geschaffen. Dabei erhält Hessen den Zuschlag an drei ausgewählten Universitäten: An der TU Darmstadt werden 12, an der Uni Gießen 11 und an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main sogar 16 zusätzliche Professorenstellen über das Bund-Länder-Programm finanziert. Der Bund wird ab 2017 bis zu einer Milliarde Euro bereitstellen, um insgesamt 1.000 zusätzliche Professuren zu fördern.

Mit den neuen dauerhaften Professorenstellen bieten sich dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Karrierewege. Denn die Tenure-Track-Professur sieht nach erfolgreicher Bewährungsphase den unmittelbaren Übergang in eine unbefristete Professur vor. Damit verbessern die neu geschaffenen Professuren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Chancengerechtigkeit. Der neue international anerkannte Karriereweg zur Professur ist zudem attraktiv für die besten Köpfe aus dem In- und Ausland.

Das Programm ist in zwei Bewilligungsrunden aufgeteilt. Eine Übersicht der in dieser ersten Runde zur Förderung ausgewählten Universitäten können Sie der Anlage entnehmen. Die zweite Bewilligungsrunde wird 2019 stattfinden.

Hintergrund zu Martin Rabanus:

Der Regierungsdirektor und langjährige Referent der hessischen SPD-Landtagsfraktion Martin Rabanus (46) ist seit der Bundestagswahl 2013 Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Im Bundestag vertritt er den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg-Weilburg.



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