Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen



Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

30. Januar 2018

Günter Rudolph: Unwürdiges Verhalten von Innenminister Beuth

Fastnacht Büttenrede
Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat am vergangenen Wochenende eine Büttenrede gehalten, die nun in verschiedenen sozialen Netzwerken kursiert und in der er sich auf Kosten von minderjährigen Flüchtlingen lustig gemacht hat. Beuth sagte dabei wörtlich: „Vor dem Flüchtlingsverwalter verschleiert mancher gern sein Alter. Das stellt unseren Staat fast bloß, macht Bürger ganz verständnislos. Manch Flüchtling in einem Jugendheim, könnt fast Rentner sein.“ Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Günter Rudolph, nannte die Passage von Beuth‘s Rede geschmacklos und warf dem hessischen Innenminister unwürdiges Verhalten vor.

Rudolph sagte dazu am Montag: „Tiefer, als Herr Beuth, kann man nicht sinken. Satire darf zwar viel, aber bei weitem nicht alles – schon gar nicht, wenn man als Innenminister ein politisch herausgehobenes Amt inne hat. Die politische Fastnacht zielt mit ihren Beiträgen normalerweise auf die Mächtigen, Herr Beuth hat dafür die Schwächsten der Gesellschaft gewählt.“

Anstatt auf billige Art und Weise die Vorurteile der Ewiggestrigen zu bedienen und auf die rechten Wählerschicht der AfD zu schielen, hätte sich Herr Beuth an der couragierten und beispielhaften Rede von Eintracht-Präsident Peter Fischer ein Beispiel nehmen sollen. „Peter Fischer hat deutlich gemacht, wie man sich für Weltoffenheit und die Werte unserer Gesellschaft in Zeiten wie diesen einsetzen muss. Der Präsident des mit Abstand größten Sportvereins in unserem Bundesland hat Recht, wenn er sich klar und deutlich gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung wendet, auch wenn er dadurch Gegenreaktionen in Form von Beschimpfungen aus dem rechten Lager erntet. Peter Fischer zeigt Courage und verdient dafür unseren großen Respekt. Diese Courage, das zeigt der Ausschnitt aus der Büttenrede, hat Herr Beuth vermissen lassen“, kritisierte Rudolph.


Zum Seitenanfang